Franz Spengler: Als die Tiere für einen Tag sprechen durften

Ein bewegendes Tierschutzmärchen

Franz Spengler: Als die Tiere für einen Tag sprechen durften, Essen 2012, Traumstunden-Verlag, ISBN: 978-3-942514-19-4 , flexibler Umschlag, 52 Seiten, fünf schwarz-weiß-Illustrationen, Format 14,5 x 20,5 x 0,4 cm, EUR 7,50. Von jedem verkauften Buch gehen 0,50 Euro an den Verein “Schüler für Tiere”, der für dieses Buch die Patenschaft übernommen hat.

Britta und ihre kleine Schwester Insa verbringen ihre Ferien bei der Großmutter auf dem Land. Großmutter betreibt eine Art Gnadenhof für alte, kranke und behinderte Tiere. Sie hat ein großes Herz für die Tierwelt und ist überzeugte Vegetariern. Als die Kinder von ihrer Oma wissen möchten, warum sie denn kein Fleisch mehr esse, erklärt sie ihnen das mit einer sehr berührenden, märchenhaften Gutenachtgeschichte.

In dieser Geschichte bekommen die Tiere auf der Welt von Jesus für einen Tag die Fähigkeit verliehen, sprechen zu können, damit sie den Menschen ihre Bedürfnisse und ihr Leid mitteilen können. ’œVergesst auch nicht, ihnen zu sagen, dass alles, was auf der Erde wächst, für sie gedacht ist, aber nicht das, was neben ihnen herläuft und über ihnen fliegt,’ lautet sein Auftrag.

Bei der Heldin der Geschichte, einer älteren Bäuerin, kommt die Botschaft sofort an. Auch der Jäger zeigt sich einsichtig und wandelt sich zum Heger. Doch die Bauern aus der Umgebung sind weniger empfänglich für das Anliegen der Tiere und betrachten sie weiterhin als Schlacht- und Nutzvieh.

Als sich immer mehr gefährdete Tiere zu der tierlieben Bäuerin flüchten, reagieren die Bauern ausgesprochen ungehalten und fordern sehr energisch ihr Vieh zurück. Doch die Bäuerin bleibt standhaft.

So viel Engagement und Courage bleibt dem Sohn Gottes nicht verborgen, und er erscheint ein zweites Mal. Die Bäuerin wird für ihre Tierliebe ausgezeichnet: mit der dauerhaften Fähigkeit, die Tiere zu verstehen und mit einer ganz besonderen magischen Kraft, die der Botschaft Jesu bei den Menschen noch mehr Nachdruck verleihen soll: Sie hat nun die Gabe, Menschen in Tiere verwandeln zu können.

Als anderntags die Bauern der Umgebung mit Verstärkung anrücken, um erneut ihr Vieh zurückzufordern, hat das ungeahnte Folgen für sie ’¦

Bei den beiden kleinen Mädchen fällt diese anrührende Geschichte auf fruchtbaren Boden und sie beschließen, dem Beispiel ihrer Großmutter zu folgen und ab sofort kein Fleisch mehr zu essen. Ihretwegen soll kein Tier mehr sterben müssen. Denn Jesus hat zu den Tieren gesagt: ’œWir sind alle Geschwister. Ihr seht nur anders aus.’

Wenn bei jedem der jungen Leser ein bisschen etwas von der Botschaft dieser spannenden und lehrreichen Gutenachtgeschichte hängen bliebe, wäre schon viel gewonnen: Respekt vor der Kreatur, nämlich. Das fängt bei unseren Mitgeschöpfen, den Tieren, an. Und wenn sich dieser Respekt und die Einstellung ’žleben und leben lassen’œ auch noch auf unsere Mitmenschen ausdehnen ließe ’“ das wäre ganz wunderbar.

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