Kinder, wie die Zeit vergeht!

Am Karfreitag waren die Kastanienbäume in der Allee im Scharnhauser Park noch recht kahl. Jetzt sind sie schon beblättert.

Und solche Blütenträume kann man auf dem Wochenend-Spaziergang auch wieder bewundern.

Ist das nicht toll? Endlich Frühling mit schönem Wetter ’“ und nicht nur dann, wenn wir im Büro sitzen, sondern auch mal an einem Sonntag. Das war der erste Sonntag in diesem Jahr, an dem ich auf dem Balkon sitzen und lesen konnte. Meine Lektüre, die ich sogar mit auf den Spaziergang genommen habe, weil sie gar so spannend war: Arno Strobels Thriller DER TRAKT. Im Park hab ich mich dann auf eine Bank gesetzt weitergelesen. Ich werde in Kürze berichten!

Eine Familienfeier war am Wochenende. Eine meiner Tanten wurde 80. Manche Verwandten waren leider aufgrund der derzeitigen Flughafensperrungen verhindert. Die Sektion Berlin blieb zu Hause, die Sektion Mozambique strandete schon in Johannesburg und ist jetzt vermutlich wieder nach Hause zurückgekehrt. Was machen wir, wenn das noch Wochen, Monate oder Jahre so weitergeht mit dieser Vulkanwolke? Hat sich’™s dann ausgeflogen? Hm … das hieße, ich muss im Juli auf keinen Workshop. Aber den Urlaub in Kroatien könnten wir dann auch knicken.

Ungewohnt philosophisch gab sich auf dem Fest eine für ihr überschäumendes Temperament bekannte Tante. ’žWeißt du’œ, sagte sie, ’žim Alter wird man doch etwas gelassener. Wir schreien nicht mehr so viel. Man sagt sich halt, wer weiß, wie lange wir einander noch haben. Ich werde 80, mein Mann 81 … ist das zu fassen?’œ Nein, eigentlich nicht. Sie kommen mir nicht vor wie ein Paar in den Achtzigern, so fit, rege und reiselustig wie sie sind. Trotzdem ist es so. Ja, Leut’™, die Zeit vergeht. Werden/sind ja meine bessere Hälfte und ich schon 50!

Die Cousinen hatten die Tische liebevoll dekoriert und einen Wahnsinnsaufwand betrieben mit Servietten, Murmeln und gläsernen Tischkarten. Mir hat’™s sehr gut gefallen.

Die Zeiten, als die Familie bis in tiefe Nacht hinein gefeiert und gesungen hat, sind wohl auch vorbei. Als die jüngeren Verwandten ihre übermüdeten Kinder nach Hause brachten, brach auch die ältere Generation auf, und ab 22 Uhr begann sich die Versammlung aufzulösen.

Neue Katzenporträts gibt’™s auch wieder. Indie schaut mit großen Augen in die Kamera und Yannick legt sich freiwillig in den Transportkennel. Aber nur, solange das Türchen vorne offen bleibt! Wenn man das nur scharf anschaut, flitzt er.

Und weil ich weiß, dass das manche interessiert: Das Indie-Porträt hat Gerhard gemacht, die anderen Fotos sind von mir.

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