Park, menschenleer

Ach, das war eine gute Idee, das Fußballspiel Deutschland gegen England an einem Sonntag Nachmittag stattfinden zu lassen. Dankeschön an denjenigen, der diese Idee hatte, wer immer das auch war!

Da ich keinerlei Interesse an Fußball habe, hab ich mir die kleine Kamera geschnappt und bin in den Park gegangen. Und heute gehörte er mir ganz allein! Jedenfalls fast. Es waren eine Handvoll Spaziergängerinnen zu sehen, und ein paar türkische und russische Mütter beaufsichtigten ihre Kinder auf dem Spielplatz. Ansonsten ’“ menschenleer. Keine Fußgänger, keine Kinderwagenschieber, keine Radfahrer, keine Skateboarder oder Inliner, keine Reiter, keine Jogger, keine Drachensteigenlasser ’“ nix! Es war phantastisch. Es herrschte himmlische Ruhe … nur von Ferne tröteten aus divesen Lokalen mit ’žpublic viewing’œ die Vuvuzelas.

Ich konnte mit der Kamera rumspielen und mich einem meiner Lieblingsthemen widmen: Strukturen, die der Mensch der Natur aufzwingt. Gerade Linien, wo von Natur aus keine wären.

Umgekehrt ist’™s auch interessant: Wenn sich die Natur ihr Terrain vom Menschen wieder zurückerobert. Der Mensch mauert und betoniert, und, zack, wächst irgendwo aus einer Ritze ein Löwenzahn. Ich würde gern mal rumziehen und Ruinen fotografieren. In Andalusien, vielleicht. Da habe ich vor einigen Jahren viele verfallene Bauwerke gesehen.

Einstweilen tun’™s die Pflanzen im Park – in den „Bürgergärten“ – und in der Nachbarschaft:

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