Dosenöffnen im Akkord

Übers Pfingstwochenende war ich kurzfristig Herrin von 8 Katzen. Oder soll ich sagen, ich war multipler Dosenöffner? Katzen haben ja kein Herrchen oder Frauchen, die haben Personal.

Neben unseren drei Katern beherbergen wir derzeit die zwei British Kurhaarkatzen meines Kollegen. Für die Eingeweihten: Ivan und Olga, unsere Gastkatzen, die jedes Jahr zur Sommerfrische bei uns sind. Und dann mussten auch noch die Nachbarn über uns spontan für ein paar Tage weg. Die haben auch drei Katzen.

Die Nachbarskatzen wurden in ihrer Wohnung versorgt, die tobten also nicht auch noch bei uns durch die Hütte.

Jetzt muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich nicht mal weiß, wie meine Nachbarschafts-Pfleglinge alle  heißen. Die Übergabe erfolgte im gestreckten Galopp. Ich hatte nicht mal die Chance, nachzufragen.

Den da kenn ich. Das ist der Swiffer:

Diesen Namen kann man nicht vergessen. Und ich glaub, die kleine gestreifte Dame heißt Berta.

Den Namen des Herrn im glänzenden schwarzen Frack hab ich leider momentan nicht parat. Vielleicht fällt er mir ja wieder ein.

Was die drei aus dem Effeff beherrschen: Eine Mitternachtsparty feiern, wenn keiner guckt. Einer von denen kriegt die Tür zum Küchenschrank auf und weiß, wo die Katzensticks lagern. Als ich morgens zum Füttern, Knuddeln und Versorgen raufkam („Guten Morgen, hier ist euer Catsitter!“), sah es in der Küche aus wie nach einer Explosion:

Ich hab so gut wie möglich aufgeräumt. Man will sich ja nichts nachsagen lassen …

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