Steht im Net und geht net

Dieses Schweppes-Gewinnspiel hat Suchtpotential. Ich kann die Flaschen nicht zurückbringen, ohne die Teilnahmenummer aus dem Deckel auf der Schweppes Homepage eingegeben zu haben. Es könnte ja die Gewinnnummer sein. Erstaunlich, dass das bei mir immer noch wirkt, wo ich doch seit Jahrzehnten etwas ganz ähnliches an unsere Kunden „verkaufe“.

Tja, und dann sitzt man da und gibt den Code ein: 4PM5BAP5, immer und immer wieder, und das dusselige Programm sagt stets, das sei kein gültiger Gewinnspielcode. Und ich kann Nummern tippfehlerfei eingeben, glaubt mir. Erkennen die ihre eigenen Teilnahmenummern nicht, oder was?

Im richtigen Leben ist es ja kein Zeichen von Intelligenz, wenn man immer das gleiche macht und auf ein anderes Ergebnis hofft. Beim Computern ist merkwürdigerweise manchmal genau dieses Verhalten das Geheimnis des Erfolgs. Und tatsächlich: An einem anderen Rechner und einem anderen Tag hat’s geklappt.

Gewonnen hab ich trotzdem nix.

Ganz ähnlich erging es mir neulich, als ich das Ergebnis der Stromzählerablesung online eingeben wollte. Hab ich ja schon öfter gemacht. Das Programm begrüßt mich auch freundlich mit meinem Namen, zeigt mir den Zählerstand vom vorigen Mal und lässt mich die neuen Angaben eintragen. Ich drücke auf „speichern“. „Ja“, sagt das Programm sinngemäß „mach ich doch gern.“ Aber geklappt hat’s anscheinend nicht.

Zwei Wochen später kommt nämlich eine leicht verschnupft klingende Mahnung vom Stromanbieter. Wo denn meine Daten blieben. Also habe ich sie ihnen gefaxt. Und dann habe ich es doch noch einmal auf der Homepage probiert. Hab das gleiche gemacht wie oben. Es kann doch nicht sein, dass das auf einmal nicht mehr geht! Und, oh Wunder, diesmal gab‘s eine Bestätigungs-E-Mail und alles klappt wunderbar. Ich versteh das nicht!

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