Claus Beese (Hrsg.): Plätzchenduft und Tannengrün. Weihnachtsgeschichten

Claus Beese (Hrsg.): Plätzchenduft und Tannengrün. Weihnachtsgeschichten, Goldebek 2014, Mohland Verlag D. Peters Nachf., ISBN 978-3-86675-214-6, Softcover, 132 Seiten, Format: 20,8 x 14,6 x 1,2 cm, EUR 10,-.

Abbildung: (c) Mohland-Verlag
Abbildung: (c) Mohland-Verlag

13 Damen und Herren aus der Gruppe der „Lagerfeuer-Autoren“ haben zu dieser Anthologie insgesamt 19 weihnachtliche Geschichten und 12 Gedichte beigesteuert. Erlebtes und Erinnertes steht neben kreativ Erdachtem, witzig-skurrile Beiträge wechseln sich ab mit stimmungsvollen, nachdenklichen und (be-)rührenden Geschichten.

  • Einen Dorsch will sich ein Strohwitwer zum Weihnachtsessen fangen. Deswegen wäre um ein Haar Weihnachten ausgefallen! – Claus Beese: DAS UNGEHEUER VON STABERHUK (Seite 9).
  • DER KLEINE PAUL in Klaus Dieter Welkes Geschichte hat nur einen Weihnachtswunsch: raus aus dem Heim und nach Hause. Eine Herausforderung für den Weihnachtsmann (Seite 15).
  • Jürgen Niemeyer: KEKSE FÜR AFRIKA wollen die Kinder des verstorbenen Ingenieurs backen, weil sie in Uganda aufgewachsen sind. Ihre Mutter möchte einfach nur über die Runden kommen (Seite 25).
  • Warum sie dem Jesuskind Unkraut an die Krippe bringen soll, ist der kleinen Mexikanerin Rosita zwar ein Rätsel, aber wenn der Engel es so will … – Helga Licher: DIE GESCHICHTE VOM WEIHNACHTSSTERN (Seite 34).
  • Falls dir dein geklauter Weihnachtsbaum geklaut wird, haste ein Problem. – Anita Koschorrek-Müller: DER GESTOHLENE WEIHNACHTSBAUM (Seite 4).
  • Findet der Weihnachtsmann im Dunkeln nicht zu den Kindern, gibt es keine Geschenke. Das können die Elfen keinesfalls zulassen. Claus Beese: DAS WEIHNACHTSLEUCHTEN (Seite 45).
  • Sind viele WEIHNACHTSMÄNNER unterwegs, kann es schon mal zu einer folgenschweren Verwechslung kommen. Davon erzählt Volker Maaßen (Seite 51).
  • Der WUNSCHZETTEL der kleinen Lisa fällt dieses Jahr nicht allzu bescheiden aus, wie Helga Licher uns berichtet (Seite 56).
  • Kümmert man sich nicht beizeiten um die Beschaffung eines Weihnachtsbaums, ergeht es einem wie Manfred in Ruth Strassers Geschichte EIN FILIGRANES BÄUMCHEN (Seite 61).
  • Warum ein einziger Weihnachtsmann manchmal einfach nicht genügt, erfahren wir im Gedicht KINDHEITSERINNERUNG von Bärbel Kache-Lungwitz (Seite 66).
  • Was macht man, wenn man Single ist und Weihnachten nicht alleine verbringen möchte? Annikas Lösung: Speeddating! – Jenny Heil: „OH, DU FRÖHLICHE“ (Seite 69).
  • Welche besondere Bedeutung DAS GLÖCKCHEN für das Weihnachtsfest seiner Familie hat, erzählt Martin Stumpf in seinem Beitrag (Seite 76).
  • Klaus Dieter Welker: DER WEIHNACHTSENGEL VOM KINDERHEIM trägt Kittelschürze und vermittelt einen kleinen Jungen erstmals im Leben ein Gefühl von Familie und frohen Weihnachten (Seite 81).
  • In Helga Lichers Story STILLE NACHT hat Bauer Hinnerk an Heiligabend eine Vision. Er sieht, was passiert, wenn ein alter Familienstreit nicht endlich beigelegt wird (Seite 87).
  • Auf die Idee, dass ein Weihnachtsbaum zum „Kiefernorthopäden“ muss, wäre ich nie gekommen! Dies und noch mehr lernt man in Volker Maaßens Gedicht WEIHNACHTSZEIT (Seite 92).
  • Alle Welt will makellos gewachsene Christbäume. Was passiert eigentlich mit den weniger perfekten? Das weiß Claus Beese: DIE KLEINE WEIHNACHTSTANNE (Seite 93).
  • DER TROMPETER in Jürgen Niemeyers Geschichte kommt als erfolgreicher Musiker für einen Auftritt zurück in das Heim, in dem er aufgewachsen ist. Die fünfjährigen Zwillinge eines verstobenen Berufskollegen berühren sein Herz (Seite 97).
  • Auf der Suche nach Wilddieben findet der Förster an Heiligabend im Wald jemand ganz anderes. Helga Licher: DIE HEILIGE FAMILIE (Seite 105
  • Claus Beese: UND DANN IST PLÖTZLICH WEIHNACHTEN, die Familie fällt bei dir ein und mampft sich hemmungslos durch (Seite 110).
  • Wohin will Opa Heinrich am Morgen des ersten Weihnachtsfeiertags? Ausgerüstet hat er sich wie für eine Expedition. – Helga Licher: GRÜSS MAMA (Seite 116).
  • WEIHNACHTEN UNTER PALMEN will die Heldin in Anita Koschorrek-Müllers Story verbringen und dem ganzen Rummel entfliehen. Doch das geht gründlich schief! (Seite 118)

Die meisten Beiträge haben eine gute Vorlese-Länge. Man kann sie also nicht nur alleine genießen, sondern auch bei Weihnachtsfeiern vortragen. Ob man sein Publikum nun zu Tränen rühren, zum Lachen bringen oder zum Nachdenken anregen möchte, hier wird man den passenden Text dafür finden. Die Lagerfeuer-Autoren haben für eine entsprechende Bandbreite gesorgt. Wer wissen will, wem wir im Einzelnen diese abwechslungsreichen Weihnachtsgeschichten und –gedichte zu verdanken haben, der findet im Anhang Kurzporträts der Autorinnen und Autoren.

Rezensent: Edith Nebel
EdithNebel@aol.com

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