Pendlerglück

Ich hatte neulich in der Früh einen Termin im Nachbarort und bin eine Stunde später mit dem Bus gefahren als sonst.

Entweder lag’s daran, dass dreikommafünf Schneeflocken vom Himmel runter- und ein bis mehrere Busse ausgefallen sind, oder es ist um die Uhrzeit normal: Der Bus war gestopft voll mit Schulkindern. Die Durchsage „Verehrte Fahrgäste, bitte machen Sie den Türbereich frei, damit weitere Fahrgäste zusteigen können“ war ein Witz. Man hätte die Leut’ schon liegend stapeln müssen, damit noch welche reingepasst hätten.

Schulbusse, wie zu meiner Schulzeit, scheint es nicht mehr zu geben. Das muss doch ein Graus sein, wenn man jeden Tag so transportiert wird!

Dieser Tage wuselten ein paar Menschen mit Klemmbrettern an den Haltestellen rum und zählten die Fahrgäste. Ich war sooo kurz davor, einem zu raten: „Brauchst gar nicht zu zählen. Nimm die maximal zulässige Personenzahl und addiere fuffzich. Passt schon.“

Foto: (c) Andrea Kusajda / www.pixelio.de

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