Weihnachten für die Katz

Ich konnte nicht widerstehen und habe letzte Woche im Supermarkt noch eine kitschige Schneeflockengirlande gekauft.

Die hängt jetzt am Schlafzimmerfenster. Was ich nicht bedacht habe: Wenn der eine Fensterflügel gekippt ist, wedeln die Flocken und die Fransen im Wind. Unsere Katern sind ganz Auge und Ohr – und springen nach den beweglichen Teilen. Girlanden-Trimm-dich für die Katz. So habe ich mir das nicht vorgestellt.

Bin gespannt, wie oft ich das Teil wieder aufhängen muss. Und wie lange die Girlande das mitmacht.

Dabei haben unsere Katzen ein ganzes Weihnachtspäckchen voller Katzenspielzeug bekommen – von unseren Nachbarn oben. Das Päckchen stand vor der Tür, zusammen mit einer weißen Orchidee, als ich am Samstag von einem Besuch bei meinem Vater kam.

Ich hab gelacht, als ich den „Unterbau“ erkannte: Das ganze Geschenk-Arrangement war in einem Glasschüsselchen drapiert, das ich vor kurzem mal als Wassernapf für die Nachbarskatzen genutzt hatte. Ich bin da spontan als Catsitter eingesprungen und wusste nicht, wo die Tiere ihre Trinkquelle haben. In dem fremden Haushalt herumkramen wollte ich auch nicht, also habe ich eine unserer Glasschalen geholt. Und vergessen.

Indie und Yannick haben genau gemerkt, dass das Päckchen was für sie ist. Sie haben das Trockenfutterdarin gerochen.

Und was man mit Weihnachtsgeschenken macht, wusste Indie auch gleich: Auspacken.

Noch haben sie das Prinzip des lila Futterballs aus dem Geschenkpaket nicht kapiert. Sie kicken ihn herum, weil das Trockenfutter darin klappert. Nur dass das Futter, das dann auf einmal im Weg herumliegt, aus dem Ball herausfällt, das begreifen sie nicht. Sie wundern sich – oder auch nicht – und fressen es einfach.

2 Kommentare

  1. Na das ist ja eine gelungene Überraschung gewesen! Ob die Katzen das Prinzip des Futterballs wirklich nicht verstehen … also unsere erkennen sogar den Zusammenhang zwischen Laserpointer und dem roten Punkt. Auf jeden Fall wollen sie dann den Laserpointer beschnüffeln oder halten sich schon zum Spielen bereit, wenn man ihn nur in die Hand nimmt.

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