Hausputz mit Katzenhilfe

Derzeit habe ich ja Urlaub und stelle die Hütte auf den Kopf: Hausputz. Alle Katzen, die wir bislang gehabt haben, wollten mit Staubsauger, Putzeimer und Wischmopp nichts zu tun haben und verzogen sich in die hintersten Winkel der Wohnung, sobald ich mit dem Putzen loslegte. Aber unser Indie findet Hausputz ungeheuer spannend. Überall, wo ich herumhantiere, hat er seine Nase dazwischen. Das kann ganz schön anstrengend sein.

Ich räume Bücher aus den Regalen, er schmeißt sich genau da hin, wo ich die Bücher ablegen will und lässt sich nicht verdrängen. Also muss ich die schweren Schmöker über ihn drüberheben und um ihn herumarbeiten.

Ja, ja, arbeiten findet er toll. Da kann er stundenlang zuschauen.

Wenn ich dann mit der Putzerei fertig bin, ist er auch fertig. Fix und fertig.

Cooniebert übt sich derweil im Im-Weg-Herumliegen. Er hat sich den Rucksack vom Mann mitten in den Flur gezogen und sich darauf niedergelassen. Da kriegt er alles mit und du kannst achtunddrölfzig Mal am Tag mit einem grooooßen Schritt über ihn hinwegsteigen. Ihn stört’™s nicht.

Diese arbeitsreichen Haushaltstage werden dann in trauter Eintracht mit der allabendlichen ’žHofkontrolle’œ beendet.

4 Kommentare

  1. Hund,
    ich sag nur Hund an- und Katzen abschaffen, dann musst du täglich raus, kriegst nen klaren Kopp und der Ärger ist gegessen.
    Oder du schickst den Oiden mit Hund naus, dann kannste ohne Störung toben.

    1. Die flüchten vorm Staubsauger unters Bett* und sind nicht mehr gesehen bis Ruhe herrscht
      *
      Kann auch unter Bettdecke sein, aber auf jeden Fall weg

  2. Von wegen flüchten, meine Hündinnen haben den Staubsauger immer als tolles Spielzeug angesehen und wenn der Aufsatz an der Stange war (dieses flache Ding) herzhaft hineingebissen.

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