Was jetzt nicht weggeht, ist „Vintage“

Bevor nächste Woche in meinem Haus die Vorhänge rankommen, habe ich die Reinigungsfirma meines Vertrauens damit beauftragt, mal durch Treppenhaus, Erdgeschoss und 1. Obergeschoss zu wuseln. Manchen Baudreck habe ich mit meinen Hausfrauenmitteln einfach nicht wegbekommen. Besonders der (alte) Fliesenbelag im Eingangsbereich war so mit Farbe eingesaut, dass ich der Sache einfach nicht Herr wurde.

So hat die Sache ausgeschaut, bevor ich zu putzen angefangen habe. Ein bisschen sauberer wurde es zwar schon, aber erst die Profis haben die Fliesen wieder richtig hingekriegt:

 

Und wenn jetzt einer schreit: „Iiiiih! Das ist ja der Schick der Siebzigerjahre“: Ja, ich weiß. Das Treppenhaus habe ich noch so belassen, wie es war. Das nehme ich mir zu einem späteren Zeitpunkt vor. Sogar die Bilder sind noch die, die mein Vater dort aufgehängt hat. Die werde ich aber austauschen, sobald ich im Haus wohne.

Jetzt muss ich nur noch rausfinden, wer mir warum ein Loch in meine Kellertür gebohrt hat und wie man’s wieder zukriegt. Als ich die Tür vor kurzem abgewaschen habe, ist mir das gar nicht aufgefallen.

Die Treppen waren auch ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Da sind im vergangen Jahr natürlich auch Heerscharen von Handwerkern rauf und runter gegangen und haben Dreck vertappt. Und wenn ich samstags rüberkam, war das Wasser abgestellt. Da konnte ich nur ein bisschen fegen. Ganz ist der Dreck nicht weggegangen. Aber was jetzt noch dran ist, wird zu „Vintage“ erklärt und gut ist’s. Ein altes Haus wird halt nicht neu.

 

 

 

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