Ja, so langsam ist der Löwenanteil meines Hausrats im Haus drüben. Was jetzt noch da ist, brauchen meine Viecher und ich zur Lebensführung. Oder es ist zu sperrig, um es mit Verwandten- und Freundeshilfe von A nach B zu bringen. Na ja, am 18.5. kommen deswegen ja die Profis.
Wir haben diese Woche nochmal kräftig geschleppt. Kartons im Büro …
… und im „Ankleidezimmer“:

Ich hab nur noch das Nötigste an Klamotten in meiner derzeitigen Wohnung.
Möbel sind auch noch ein paar dazugekommen. Ein Tisch für die Teeküche. Die Stühle sind noch in Ostfildern. Den Tisch hab ich bei Otto bestellt und gedacht, ah ja, das kann ja nicht so schwer sein, den zusammenzuschrauben. Und dann waren’s doch irgendwie weit mehr Schrauben und Einzelteile und eine verwirrendere Aufbauanleitung als ich erwartet hatte. Mein Vetter von nebenan und seine Frau haben sich spontan angeboten, mir den Tisch aufzubauen. Sie haben ja einen Schlüssel zum Haus und konnten das machen, wann immer es in ihren Zeitplan passt. Als ich am Dienstag Abend rüberkam, stand er schon da:
Ach, bin ich froh, dass ich so viele hilfsbereite und praktisch veranlagte Menschen kenne! Ich bin ja eher die Expertin für „Hausfrauenmechanik“ und denke mir schrille Konstruktionen aus, mit denen ich meine Halsketten verwurstelungsfrei von A nach B bringe oder wie man den grauslichen Weihnachtskaktus zurückschneidet, obwohl man alle Arbeitshandschuhe weggeschmissen hat. Ich war dann links mit einer Spaghettizange bewaffnet und rechts mit einer Gartenschere. 😀
Den ollen Wohnzimmertisch, das 30jährige Provisorium, ziehe ich ja nicht mehr mit um. Das wird entrümpelt. Jetzt hab ich mir erstmals im Leben einen so richtig spießig-praktischen Wohnzimmertisch gekauft.
Der steht jetzt ziemlich einsam zwischen den Kartons herum. Meine Polstermöbel werden ja erstmal „restauriert“ und kommen dann dazu.
Der Wohnzimmertisch und der Schuhschrank kamen heute. Gleich um 8 Uhr fahren die Monteure los, hieß es. Ich sei die erste Kundin am Vormittag. Ich hatte gesagt, dass ich danach noch in den Verlag muss. Allerdings hatte ich so meine Zweifel, ob das hinhaut und habe, obwohl es zeitlich gerade ungünstig ist, den heutigen Tag freigenommen. War weise. Sie kamen kurz vor zwölfe.
Der Schuhschrank steht im Ankleidezimmer und harrt seiner Befüllung.
Heuthab ich eine Fuhre Kartons ausgepackt und mit Hilfe meines Vetters wieder in die Wohnung gefahren. Ich hatte echt Schiss, dass die nicht ausreichen. Jetzt kann die P(l)ackerei weitergehen.





Wenn alle Kartons dann wieder ausgepackt werden müssen, wird es richtig lustig…aber das klappt dann auch noch. Alles Gute, liebe Frau Nebel, nur nicht aufgeben und zwischendurch die Erholung nicht vergessen !
LG M.B.
Zum Glück kann ich einiges schon nach und nach auspacken und einräumen, weil ich z.T. neue Möbel habe. „Nur“ das Büro und das Wohnzimmer müssen warten, bis die alten Möbel transferiert sind. Und dann hab ich natürrrrlich noch kein einziges Regal. Die werden erst angefertigt, wenn die Möbel drinstehen. Also stehen tausende von Büchern und eine Unmenge CDs und DVDs in Kartons in meines Vaters altem Büro im Dachgeschoss herum. Also, es wird schon noch lustig …