Wilhelma Stuttgart: Allerlei Viecherei

Die riesigen Ohren des nordafrikanischen Fenneks (Wüstenfuchs) dienen der Wärmeregulation. Die Proportionen haben also ihren Sinn. Es sieht trotzdem so aus, als hätte er die Ohren eines viel größeren Tieres verpasst bekommen. Resteverwertung bei der Schöpfung.

Kleiner Fuchs mit großen Ohren.

Bei der Giraffe hat’s nur zu einer Profilaufnahme gereicht und von den Koalas haben wir lediglich einen Plüschpopo zu Gesicht bekommen. 😊 Das ist immer noch mehr, als wir im Nachttier-Bereich gesehen haben. Da ist es stockfinster und ich habe kein einziges Tier entdeckt. Ich habe gar nichts gesehen. Vielleicht hätten meine Augen eine längere Anpassungszeit an die Dunkelheit gebraucht. So habe ich mich im Besucherstrom in Richtung Ausgang treiben lassen und war froh, als ich wieder ans Tageslicht kam.

Giraffe im Profil …
… und Koala von hinten.

Raubkatzen hat’s auch. Die Schneeleoparden hatten gerade Junge, aber wir haben nur ein Elterntier gesichtet, das sich in seine Höhle zurückgezogen hatte.

Der Schneeleopard pennt in seiner Höhle …

Neun Jahre lang hatte die Wilhelma keine Löwen, jetzt sind wieder welche da. Und sie machen das, was Löwen besonders gut können: sich ausruhen.

… und der Löwe schläft in aller Öffentlichkeit.

Und weil ich auch im Zoo nicht umhinkann, das interessante Ambiente zu bewundern, hier noch ein bisschen Gebäude & Beleuchtung.

Fotos: (c) E. Nebel

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