Friede!

Nennt mich langweilig, aber ich genieße es, einfach auf meinem Balkon zu sitzen, zu lesen oder nix zu tun. Ich freue mich, dass ich hier meist nichts höre außer Vogelgezwitscher und ab und zu mal das Gekreisch von Greifvögeln. Die ich leider nicht bestimmen kann. Da hat mein Vater sich vergeblich abgemüht, mir das beizubringen.

Von den Nachbarn kriege ich an den Wochenenden nicht viel mit, selbst wenn sie feiern. Und auch, wenn es aufgrund des Katzennetzes ein bisschen nach Knast ausschaut – für mich ist es das Paradies.

Ich muss nirgendwo hinrennen, niemand labert mich voll oder zieht permanent an meinem Rockzipfel und will, dass ich sofort dies oder das erledige, mich kümmere und Sorge trage … Ich kann mich nach langen Jahren endlich mal wieder selber denken hören.

Die Gartengestaltung ist, zugegebenermaßen, noch nicht das Optimum. Darum wollen wir uns nächstes Jahr kümmern. Mein Cousin plant auf seiner Seite auch ein paar Veränderungen. Aber das stört mich jetzt nicht. Im Augenblick ist es gut so, wie es es. Es ist ruhig und friedlich. Perfekt muss es nicht sein.

Dem BRK (Kater Yannick) gefällt es hier draußen auch.

 

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